FAQ: Wie helfe ich jemandem, der nicht glaubt, dass Gott für ihn da ist?

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Es ist überraschend, wie viele Menschen Gott „abgeschrieben“ haben, weil sie glauben, Gott ist nicht für sie da. Wie kannst du den Menschen helfen, die Wahrheit zu erkennen?

Es gibt zwar keine allgemeingültige Formel, aber es gibt einige sehr praktische Ansätze, wie man den Menschen helfen kann, zu erkennen, dass Gott sie liebt und dass er sich um sie sorgt. Diese praktischen Ansätze beinhalten dich, indem du den Menschen gegenüber Christus ähnlich bist, um sie mit Jesus zu verbinden!

Hier sind 3 praktische Ansätze, wie du helfen kannst

1. Rede mit ihnen

Nimm dir Zeit, um mit ihnen zu sprechen und Fragen zu stellen, warum sie sich so fühlen. Du brauchst hier keine schnelle Lösung finden und es ist auch nicht der Zeitpunkt, um Ratschläge zu geben. Du erfragst einfach nur Informationen über sie, damit du verstehst, woher sie kommen. Wenn man jemandem Zeit zum Reden gibt, kann das Wunder bewirken, vielleicht hilft es demjenigen sogar, für sich selbst aufzudecken, was diese Gefühle verursacht. Es kann für diese Menschen schwierig sein, dir Gründe dafür zu geben, warum sie sich so fühlen, wie sie sich fühlen, deshalb können offene Fragen ihnen auf dem Weg helfen — das bedeutet, eine Frage zu stellen, auf die sie mehr als ein „Ja“ oder „Nein“ antworten müssen, z.B. „Wie lange fühlst du dich schon so?“ statt „Hast du dich schon lange so gefühlt?“

Das zeigt ihnen, dass du dich für sie interessierst und Zeit mit ihnen verbringen willst

2. Höre ihnen zu

Ich weiß, das klingt nicht nach Raketentechnik, aber wenn du zuhörst, bist du nicht derjenige, der spricht. Es ist manchmal schwerer, als man denkt. Die Kunst des Zuhörens bedeutet, sich Zeit zu nehmen, um zu überlegen und zuzuhören, was die Person zu sagen hat, ohne sich mit Vorschlägen oder Lösungen einzumischen. Man kann so viel dadurch erreichen; die Person fühlt sich wertgeschätzt, es hilft ihr auch, die Probleme auszudrücken, und letztendlich gibt es dir einen sehr wertvollen Einblick in ihr Leben.

Das zeigt, dass du an ihrem Leben teilhaben willst.

3. Vernetzte sie

An dieser Stelle kannst du anfangen, ihnen dabei zu helfen, „die Punkte zu verbinden“ oder die Brücke sein, wo „die Lücken“ vorhanden sind. Die Vernetzung wird auf vielfältige Weise geschehen, und genau da ist es so wichtig, dass du dich vom Heiligen Geist leiten lässt — es ist das Timing des Heiligen Geistes und nicht deines. Nur im Zusammenhang mit dem Gespräch und der Zeit, die du mit der Person verbringst, kannst du dir einen Eindruck davon machen, warum eine Barriere existiert. Halte die Dinge einfach und pass auf, dass du die Menschen nicht mit Gedanken bombardierst oder damit, dass du „alle Antworten hast“, denn das tust du nicht, aber Gott tut es! Du kannst eine Lösung anbieten, eine Beziehung zu Gott. Jesus hat sich nie jemandem aufgedrängt, er hat Wahrheit in Liebe gesprochen und den Menschen eine Wahl für die Beziehung gelassen.

Das zeigt, dass du eine echte Beziehung zu ihnen haben willst.

Bei Jesus, in der Geschichte als er den Mann am Teich in Johannes 5,5–9 heilte, können wir ein deutliches Beispiel dafür sehen; Jesus sprach, dann hörte er zu, dann vernetzte er. Die Menschen sind normalerweise über einen bestimmten Zeitraum und unter bestimmten Umständen von Gott distanziert.

Egal, ob das Problem begann, weil für sie Gott nie existiert hat, oder ob sie sich wegen eines Missverständnisses oder eines großen Traumas von Gott distanziert haben, der Weg, sie auf Jesus hinzuweisen, besteht darin, ihnen ein lebendiges Beispiel dafür zu geben, was Jesus tun würde.

Prediger 3,1–8 erinnert uns daran, dass es viele verschiedene Abschnitte des Lebens gibt. Einige dauern länger als andere. Wenn es kein kurzfristiges Problem ist, wird die Lösung oft auch nicht kurzfristig sein. Das soll aber nicht heißen, Gott nicht zu vertrauen, dass er im Leben eines Menschen Wunder wirken kann. Bete dafür und erwarte es.

Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, die Gemeinschaft um die Person herum aufzubauen. Sei vorsichtig, lass sie nicht im Stich! Es ist wichtig, dass sie gut vernetzt ist in eine Gemeinschaft von Menschen mit beständiger Unterstützung, Liebe, Fürsorge und Familie.

Sei ermutigt, du bist das christliche Vorbild! Sei mutig, erwarte Wunder und beweg dich im Glauben.