Was sagen deine Freundschaften über dich aus?

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Starke Freundschaften sind unverzichtbar. Sie bilden die Grundlage, beeinflussen Entscheidungen, ändern Ansichten und behindern oder helfen dir, soziale Fähigkeiten zu entwickeln, die sich über die Zeit hinweg bewähren. Es ist offensichtlich, dass wir für das Leben mit anderen geschaffen wurden.

Hast du jemals über den Ursprung der Freundschaft nachgedacht? Woher ist sie gekommen? Was bedeutet sie?

Das englische Wort „friendship“ stammt von dem deutschen Wort „Freund“ ab. Es ist dem altniederländischen Wort „Vriend“ sehr ähnlich. Diese beiden Wörter bedeuten wörtlich ‚Liebe‘. Freundschaft ist also ganz einfach Liebe.

„Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm“. – 1. Johannes 4,16

Wenn also Freundschaft Liebe ist, und Liebe ist Gott, macht das Freundschaft zu Gott? Nun, nein. Wenn du jedoch das Wort „Liebe“ in diesem Vers mit „Freundschaft“ austauschen würdest, würde der Vers lauten: „Gott ist Freundschaft, und wer in der Freundschaft bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.“

Freundschaft ist nicht Gott, aber sie ist sicherlich eine Ausprägung seines Charakters.

Ein anderes Wort für Freund ist ‚Begleiter‘. Das englische Wort „companion“ kommt von dem altfranzösischen Wort „Compagne“, das bedeutet: „Einer, der mit einem anderen das Brot bricht“. Das klingt vage und ungewöhnlich, aber nicht, wenn man es mit dem Wort Liebe und der Tatsache, dass Gott Liebe ist, in Verbindung bringt.

„Während sie aßen, nahm Jesus einen Laib Brot und segnete ihn. Dann brach er ihn in Stücke und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: „Nehmt dies und esst. Das ist mein Leib.“ – Matthäus 26,26

Wie können wir das auf unser Leben anwenden? Ich liebe diesen Vers, der die beiden Gedanken der „Liebe“ und des „Brotbrechens“ miteinander verbindet -

„Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ Johannes 15,13

Die grundlegende Basis der Freundschaft ist, dass Gott uns so sehr liebte, dass er seinen Sohn Jesus gesandt hat, um sein Brot/seinen Körper zu brechen, damit wir leben können.

Das bedeutet, dass Freundschaft mehr ist als Vertrauen und mehr als Treue, sie geht weiter als Loyalität. Wahre Freundschaft ist die Bereitschaft, eine Beziehung zuzulassen, die von Selbstlosigkeit geprägt ist. In der man bereit ist, sein Leben zu verlieren, damit ein anderer gewinnen kann, indem man sich in eine Position der Verwundbarkeit begibt, nicht sinnlos, sondern mit Zweck und Liebe, denn es war Jesus, der das erste Zeichen wahrer Freundschaft zeigte.

Wenn es darum geht, Jesus zu teilen, ist unsere Fähigkeit, ein Freund zu sein und Freundschaft zu zeigen, von größter Bedeutung. Nicht nur zu anderen, sondern auch zu unseren Mitchristen.

In Johannes 13,35 heißt es: „Eure Liebe zueinander wird der Welt beweisen, dass ihr meine Jünger seid“.

Ein entscheidender Faktor unseres Glaubens ist unsere Fähigkeit, Liebe durch Freundschaft zu zeigen.

Dies wirft einige Fragen auf, über die es sich lohnt, nachzudenken…
– Sind deine Freundschaften ein Ausdruck für deinen Glauben?
– Beruhen deine Freundschaften auf selbstlosen oder egoistischen Motiven?
– Weist die Art und Weise, wie du deine christlichen Freunde liebst, andere auf Jesus hin?
– Bist du in der Lage, die Liebe Jesu durch wahre Freundschaft auf nicht christliche Freunde auszuweiten?

Wenn es darum geht, deinen Glauben durch Freundschaft zu teilen, ist dein größter Vorteil deine Verfügbarkeit. Für wen stellst du dich heute zur Verfügung?

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